Kulturgeschichte

Sammlung Görbing
Johannes Görbing (1877 - 1946) hat nach einer pharmazeutischen Lehre und einem naturwissenschaftlichen Studium in Rellingen ein Institut zur Bodenkunde betrieben.
Die Sammlung von Johannes Görbing umfasst neben etwa 4000 Mineralien auch eine schöne Auswahl von Edelsteinen. Daneben gibt es kleinere Sekundärsammlungen: Reisefotografien aus dem Nahen Osten sowie Exponate aus den Bereichen der Vor- und Frühgeschichte, der Antike, der Volkskunde und Ethnographie.
Nachdem die Sammlung 1951 der Stadt Pinneberg übergeben wurde, geriet sie lange in Vergessenheit. Jetzt sind wechselnde Teile der Sammlung in einer Dauerausstellung im Museum zu sehen.
Die Aufarbeitung und Präsentation wird gefördert vom Land Schleswig-Holstein und der Stiftung der Kreissparkasse Südholstein für Jugend, Umwelt, Kultur und Soziales.

Rudolf Grothkop
Rudolf Grothkop wurde 1908 in Pinneberg geboren und verstarb 2002. Von 1932 bis 1982 war er als Zahnarzt in Pinneberg tätig. Als Maler und Zeichner war er Autodidakt.
Er hatte zahlreiche Einzelausstellungen im norddeutschen Raum, u.a. in Kiel, Lübeck, Hamburg, Itzehoe, Pinneberg und Glückstadt. Beteiligt war er auch an zahlreichen Gruppenausstellungen der Künstlergilde Pinneberg und des Künstlerbundes Kreis Steinburg.

Günther Thiersch
(1914 - 1986) Nach dem Studium von Kunst, Kunstgeschichte und Geographie in Hamburg arbeitete er als Lehrer in Lübeck, Plön und bis 1972 in Elmshorn. Danach widmete er sich in seinem Pinneberger Atelier ausschließlich der freien Kunst.
Neben seinen vielen Ausstellungen im norddeutschen Raum waren seine Arbeiten auch in München, Regensburg und Washington zu sehen. Abgesehen von eigenen Publikationen wirkte Thiersch an zahlreichen Schulbüchern mit.
Der Nachlass des Künstlers wurde dem Museum durch die FIELMANN AG als Schenkung

Pinneberger Literaten
Literatur mit Pinneberg-Bezug ist ein Thema, das zunächst ansatzweise in der Dauerausstellung präsentiert wird.